In folgendem Bericht fassen wir kurz unsere neuesten Erkenntnisse zusammen:

Es gibt keine zweite Chance: Kann die Erde als Resultat globaler Erwärmung explodieren?

von Dr. Tom J. Chalko, MSc, PhD,
Vorsitzender der Geophysics Division, Scientific E Research P/L, Melbourne, Australien
vorgelegt am 8.4.2001

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Zusammenfassung:

Die Konsequenzen globaler Erderwärmung sind weitaus schwerwiegender, als man bis jetzt geglaubt hat. Diese Konsequenzen stehen in direkter Beziehung zu den kürzlich entdeckten Eigenschaften des "inneren Kerns" unseres Planeten.

Es ist eine - durch jahrzehntelange Durchführung seismischer Messungen – gründlich überprüfte Tatsache, dass der innere Kern der Erde ein fast kugelförmiger fester Körper ist. Dieser Körper, mit einem Radius von ca. 1220 km, befindet sich im Zentrum des Planeten. Die allgemein akzeptierte Ansicht heute ist, dass dieser feste Körper langsam, infolge der "Kristallisation" der ihn umgebenden Flüssigkeiten, auf seine gegenwärtige Größe heranwuchs. Die "latente Hitze" dieser "Kristallisation" erklärt vorgeblich, wie der innere Kern Hitze erzeugt.

Dieser Artikel bezieht die Bedingungen des globalen hydrogravitationalen Gleichgewichts des inneren Kerns mit ein und beweist, dass die Größe des festen Kerns des Planeten niemals unter ein bestimmtes Minimum hat fallen können. Andernfalls wäre es nicht möglich, dass der Kern im Zentrum des Planeten verweilt.

Da der Kern in der Vergangenheit nur größer und schwerer als der derzeitige hat sein können, ist auszuschließen, dass er das Resultat irgendeiner “Kristallisation” ist. Diese simple Schlussfolgerung hat erstaunliche Konsequenzen.

Stellen wir uns ein gigantisches Objekt mit einem Radius von 1220 km vor, welches stetig kleiner und leichter wird und über Millionen von Jahren Hitze abgibt. Was könnte das sein? Es kann lediglich ein Objekt sein, das durch atomaren Zerfall Hitze erzeugt.

In erster Linie geht aus obiger Schlussfolgerung hervor, dass jegliche Hitze, die im Erdinneren erzeugt wird radioaktiven Ursprungs ist. In anderen Worten ausgedrückt: Die Erde kann in ihrer Gesamtheit als ein Nuklearreaktor erachtet werden, der von spontaner Spaltung verschiedener Isotope im super-schweren inneren Kern, sowie deren Zerfallsprodukten in Mantel und Kruste, gespeist wird.

Leben auf der Erde ist nur aufgrund der effizienten Kühlung dieses Reaktors - ein Prozess, der in erster Linie von der Atmosphäre kontrolliert wird - möglich. Gegenwärtig ist diese Kühlung für ein delikates thermales Gleichgewicht zwischen der Hitze des Kernreaktors, der Hitze der Sonne und der Abstrahlung von Hitze in den Weltraum verantwortlich, sodass die durchschnittliche Temperatur auf der Erde etwa 13° C beträgt.

Da die radioaktive Hitze in der Gesamtheit des nuklearen Brennstoffes erzeugt wird (die ganze Erde) und die Kühlung nur an der Oberfläche stattfindet, ist aller Wahrscheinlichkeit nach der heißeste Punkt im Zentrum des Planeten zu finden.

Dieser Artikel untersucht die Möglichkeit der Schmelze des zentralen Teils des inneren Kerns, infolge verringerter Kühlungskapazität der Atmosphäre, die aufgrund des sogenannten Treibhauseffekts fortschreitend immer mehr Solarwärme zurückhält. Behandelt werden gleichfalls Faktoren, die den Schmelzprozess beschleunigen können, wie etwa verstärkte Solaraktivität, parallel zu steigenden Treibhausgasemissionen.

Die schwerwiegenste Konsequenz einer solchen Kernschmelze könnte die Trennung instabiler Isotope infolge eines Gravitationsauftriebs im geschmolzenen inneren Kern darstellen. Eine derartige Trennung kann den nuklearen Treibstoff im Kern "anreichern" bis zu dem Punkt, an dem die Voraussetzungen für eine Kettenreaktion und eine gigantische Explosion gegeben sind. Besteht die Möglichkeit, dass die Erde ein weiterer "Asteroidengürtel" im Sonnensystem wird?

Es ist allgemein bekannt (z.B. durch Erfahrung der Jahreszeiten), dass solare Wärme der dominante Faktor ist, der die Temperaturen an der Erdoberfläche bestimmt. In den Polarregionen jedoch, wo der Anteil an solarer Wärme minimal ist, kann die Wirkung der Wärme, die aus dem Inneren des Planeten abstrahlt, am besten beobachtet werden. Der Temperaturanstieg der Polarmeere und das Schmelzen der Polarkappen wären deshalb die ersten Symptome einer Überhitzung des inneren Kernreaktors.

Während Politiker und Geschäftsleute immer noch über die Notwendigkeit der Senkung von Treibhausgasemissionen debattieren und stolz darauf sind, sich der Anerkennung des Problems, sowie jeglicher Verantwortung zu entziehen, hat der Prozess der Überhitzung des inneren Kernreaktors bereits begonnen. Die Polarmeere sind wärmer geworden und Polarkappen haben zu schmelzen begonnen. Besitzen wir genügend Vorstellungskraft, Intelligenz und Integrität, um die Gefahr zu erkennen bevor die Situation irreversibel wird?Click here for a list of active volcanoes

Denn es wird KEINE ZWEITE CHANCE geben...

Wieviel Grad ist der "innere Kern" noch von seinem Schmelzpunkt entfernt? Verfügen wir über genügend Wissen, um die Intensität der Solaraktivität des nächsten Jahrzehnts vorauszusagen?

Vulkane werden nicht deshalb aktiv und explodieren, weil das “Erdinnere”- so wie es derzeit vermutet wird - kristallisiert, sondern weil der Nukleus des Planeten ein Nuklearreaktor ist, der eine KÜHLUNG benötigt.

Wir sind nicht die erste "Zivilisation" auf der Erde, die aufgrund eines Mangels an Verständnis der Natur ausgelöscht wird. Möchten wir die LETZTE sein? Verdienen die Menschen zu leben, die die Natur notorisch missbrauchen?

"Der Beweis: Wenn der Verstand nicht Willens oder fähig ist die kritische Auseinandersetzung zu verstehen, ist kein Beweis möglich.” [The Freedom of Choice]

Diese Zusammenfassung darf frei verbreitet werden, vorrausgesetzt, dass der Inhalt weder verändert, noch teilweise entfernt wird. Jemand muss etwas tun. Wir werden fortfahren, Forschung zu betreiben und sie zu veröffentlichen. Sie können aushelfen und diese Zusammenfassung (bzw. den Link)an all ihre Freunde und jene die bewusst genug sind, obige Information zu begreifen, weiterleiten. Die einzige Möglichkeit, die wir haben, ist genügend Menschen auf dem Planeten zu informieren, sodass sie sich bewusst und intelligent dafür ENTSCHEIDEN können, Taten von den "Führern", die sie selbst gewählt haben, zu FORDERN. Glauben ist nicht genug. Menschen müssen WISSEN.

Der gesamte Text dieses Artikels ist im NU Journal of Discovery online veröffentlicht worden, welches (im Gegensatz zu den meisten anderen Journalen) frei und ohne jegwede Einschränkung zugänglich ist.

Professioneller Kontakt
Dr Tom J Chalko
Dr. Thomas J. Chalko MSc, PhD
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